Montag, 2. November 2020

Tipps und Tricks die Steam betreffen

Ein paar Kniffe für die Dinge die Steam immernoch nicht im Griff hat.
Überhaupt basiert Steam immernoch auf der völlig überholten 32bit Architektur (nicht das Bier) Und was schon beschämend genug sein sollte wird hier nur übertrumpft von ein paar Dingen die schon lange in den Buglisten stehen aber seitens der Entwickler kaum Beachtung finden (Übrigens kein Bashing, die Jungs geben wirklich alles um für die verhältnismäßig wenigen Linuxnutzer einen guten Steam- Client zur Verfügung zu stellen).
So springen manchmal ein paar Spiele aus meiner Bibliothek erst gar nicht an, dies aber nur auf Distributionen die nicht auf Debian basieren, denn offiziell unterstützt wird Steam nur für Debian / SteamOS und Ubuntu .

Abhilfe _kann_ jedenfalls folgender Parameter in den Starteinstellungen eines Spiels schaffen:

env LD_PRELOAD="" %command%


Man kann Steam auch einfach per Terminal mit komplett eigenen Bibliotheken und Unterbau starten, damit ist die eigene Distribution völlig außen vor, sofern natürlich die erforderlichen Bibliotheken auch von Steam zur Verfügung gestellt werden können:

STEAM_RUNTIME_PREFER_HOST_LIBRARIES=0 steam


Nun läuft Steam quasi im AppImage Modus und sucht erstmal bei sich selbst nach Bibliotheken.

In manchen Valveeigenen Spielen, meist welche die auf der Source2 engine laufen, kommt es vor dass einige Grafiken, wie zum Beispiel Schriften nicht richtig oder überhaupt nicht angezeigt werden. Abhilfe schafft das nachinstallieren folgendem Pakets:

glibc-locale-32bit

 

Wie bei Linux üblich kann die genaue Paketbezeichnung je nach Distribution abweichen.

Soviel erstmal dazu. 

 Füße